Kerzenqualität

rußarmer Abbrand
Tropffestigkeit
helle große ruhige Flamme
geruchsneutral
lange Brenndauer
RAL zertifizierte Produktion
Verzierung handaufgelegt
Abbrand getestete Dochte (ohne Blei)

 

 

 

 

 

Auszug aus dem RAL

Allgemeine Güte- und Prüfbestimmungen für Kerzen

Ein Hersteller darf ein Produkt nur dann mit dem Gütezeichen kennzeichnen, wenn es den strengen Normen der DEKRA im Hinblick auf Brenndauer und Brennverhalten entspricht.
Die allgemeinen Güte- und Prüfbestimmungen legen Inhalte und Umfang der Überwachungsmaßnahmen sowie Ausführung zur Kennzeichnung gütegesicherter Kerzen fest. Im Rahmen von besonderen Güte- und Prüfbestimmungen werden reproduzierbare Qualitätskriterien für die Produktbereiche Kerzen, Teelichte und Grablichte festgelegt. Die Überprüfungen finden einmal jährlich, ohne jegliche Vorankündigung statt.

 

1-2.1 Optische und technische Anforderungen


1-2.1.1 Aussehen / Dochtanordnung 

Der Docht ist zentrisch anzuordnen. Ausnahme: Mehr-Docht-Kerzen. 
Die Oberfläche der Kerze muss bei Betrachtung ohne technische Hilfsmittel frei von Blasen, Rissen, Spänen und Beschädigungen sein. Eine Ausnahme hiervon ist nur zulässig, wenn diese Merkmale einen Bestandteil des Dekors darstellen. 
Die Kerze hat die geforderte Farbnuance und Farbintensität aufzuweisen. 

 

1-2.1.2 Brennverhalten 

Nach dem Anzünden muss die Kerze eine leuchtende, ruhige Flamme zeigen und allmählich einen Kelchrand bilden, der die sogenannte Brennschüssel umgibt. 
Weiterhin ist sicherzustellen, dass der Docht während des Abbrandes der Kerze mittelstark gekrümmt ist (vergl. Abschnitt 1-3.3),  die Kerze nicht tropft (vergl. Abschnitt 1-3.4) und die Flamme ohne sichtbare Rußabgabe brennt (vergl. Abschnitt 1-3.5).
Die Beurteilung des Brennverhaltens hinsichtlich der Einhaltung dieser Anforderungen kann aus technischen Gründen bei Stumpenkerzen mit einem Durchmesser von 31 bis 60 mm nur bis zu einer Resthöhe von 30 mm, bei Stumpenkerzen mit einem Durchmesser von mehr als 60 mm nur bis zu einer Resthöhe von 40 mm und bei Altarkerzen nur bis zu einer Resthöhe von 80 mm erfolgen. 
Nach dem Löschen der Flamme glüht die Dochtspitze naturgemäß noch einige Zeit nach. Dies ist mit der Abgabe eines Rauchschwadens verbunden.  Der Vorgang sollte bei Kerzen bis 30 mm Durchmesser innerhalb von 15 Sekunden beendet sein. 

Bei Kerzen mit einem Durchmesser über 30 mm darf der Flachdocht 20 Sekunden nachrauchen, in keinem Fall (das gilt auch für Runddochte) darf der Docht jedoch vollständig verglühen, so dass ein problemloses Wiederanzünden möglich ist und die Kerze ordnungsgemäß weiterbrennt. 
Sofern auf der Verpackung eine Brenndauer der Kerze angegeben ist, muss diese erreicht werden (vergl. Abschnitt 1-3.6). 


1-3 Prüfbestimmungen 


1-3.1 Räumliche Bedingungen und Abstände bei dem Probenabbrand 

Für die Prüfung des Abbrandes muss die Temperatur des Prüfraumes zwischen 20 °C und 25 °C liegen. Die Kerzen sind senkrecht – vor Zugluft weitgehend geschützt – in einem je nach Kerzenformat angemessenen Abstand voneinander aufzustellen, so dass keine merkliche gegenseitige Wärmebeeinflussung von Kerze zu Kerze auftritt. 


1-3.2 Brennzyklen 

Der Probenabbrand der Prüfmuster ist in unterschiedlichen Brennzyklen, die auf die Kerzengröße ausgerichtet sind, auszuführen.


1-3.3 Dochtstand 

Der Docht kommt gerade aus der Kerze heraus und soll sich dann während des Abbrandes gleichmäßig bis zur Außenkante der Flamme biegen, wo die Flammentemperatur am höchsten ist, so dass dort die vollständige allmähliche Verbrennung der Dochtspitze stattfindet. 
Die Beurteilung des Dochtstandes während des Abbrandes erfolgt visuell.


1-3.4 Tropffestigkeit 

Mit Tropfen ist das Ablaufen von Brennmasse aus der Brennschüssel der Kerze gemeint. Die Kerze ist tropffest, wenn dieses Ablaufen durch den Kelchrand verhindert wird. 
Geringfügiges Ablaufen von Wachs ist bei Kerzen bis 30 mm nach folgender Maßgabe tolerierbar: 
Beim Wiederanzünden der Kerze kann der Docht erst nach einigen Minuten seine volle Saug- und Kapillarwirkung wieder erreichen. Infolge dessen kann es in dieser Phase vorübergehend zum Ablaufen einiger Tropfen Wachs kommen. Diese Erscheinung ist nicht als mangelnde Tropffestigkeit zu bewerten. Die Prüfung der Tropffestigkeit erfolgt visuell. 


1-3.5 Rußverhalten / Nachrauchen 

Ein Abbrand ohne jegliche Rußabgabe – insbesondere in der Anbrennphase und unmittelbar nach Erlöschen der Flamme – ist aus chemisch-physikalischen Gründen nicht möglich. Die Rußabgabe ist aber – insbesondere durch optimale Abstimmung von Kerzenmaterial und Docht – zu minimieren, so dass ein rußarmer Abbrand erfolgt.


 

Gut zu wissen!

   

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