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Sommerliche Grabbepflanzung leicht gemacht

Wie du durch die Wahl geeigneter Pflanzen den Aufwand im Sommer minimieren und eine ansprechende Grabgestaltung erreichen kannst.

In diesem Artikel möchten wir dir hilfreiche Tipps geben, um eine letzte Ruhestätte auch in den warmen Monaten des Jahres in voller Pracht erstrahlen zu lassen.
Denn die richtige Bepflanzung sorgt nicht nur für einen liebevoll gestalteten Ort des Gedenkens, sondern spart auch viel Arbeit. 

Wenn du dich also fragst, welche Pflanzen sich besonders gut für die Sommermonate am Grab eignen und welchen Pflegebedarf sie haben, dann bist du hier genau richtig.
Lass uns gemeinsam herausfinden, wie du das Grab deiner lieben Verstorbenen im Sommer zu etwas ganz Besonderem machen kannst.

Vorüberlegungen zur Pflanzenauswahl 


Zuerst ist es wichtig, dass du Vorüberlegungen zur Auswahl der Pflanzen anstellst.
Dafür werfen wir einen Blick auf die Lage der letzten Ruhestätte und überlegen uns außerdem, wie viel Zeit du für die Grabpflege aufwenden möchtest.

a. Die Lage des Grabes

Ein wichtiger Faktor ist der Standort, an dem sich das Grab befindet und die dortigen Lichtverhältnisse. Je nachdem, wo das Grab liegt, unterscheidet man in eine sonnige, halbschattige oder schattige Lage



Ein sonniger Standort zeichnet sich durch eine hohe Lichteinstrahlung aus und erhält in der Regel mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. Es handelt sich aber auch um eine sonnige Lage, wenn sich das Grab nur um die Mittagszeit für längere Stunden in der prallen Sonne befindet. Dieser Platz ist ideal für Pflanzen, die viel Sonnenlicht benötigen, um zu wachsen und zu blühen. Beispiele für sonnenliebende Pflanzen sind Sonnenblumen, Lavendel oder Geranien. 

Ein halbschattiger Standort erhält sowohl Sonnenlicht als auch Schatten, in der Regel in etwa die Hälfte des Tages. Dies kann beispielsweise durch das Kirchengebäude, Mauern oder Bäume verursacht werden, die das Sonnenlicht abschirmen. Pflanzen, die sich an solche Lichtverhältnisse angepasst haben, sind oft toleranter gegenüber etwas reduzierter Helligkeit und können auch in diesen Bereichen gedeihen. Farne, Stiefmütterchen oder Fuchsien sind einige Beispiele für Pflanzen, die halbschattige Bedingungen bevorzugen

Ein schattiger Standort ist von direkter Sonneneinstrahlung größtenteils oder vollständig abgeschirmt. Es ist oft ein Bereich unter Bäumen oder in der Nähe von Gebäuden, wo nur wenig Sonnenlicht hinfällt. Pflanzen, die an schattige Bedingungen angepasst sind, haben oft größere Blätter, die mehr Licht auffangen können, oder sie sind in der Lage, mit begrenztem Sonnenlicht durch Photosynthese umzugehen. Hortensien, Efeu oder Funkien sind Beispiele für Pflanzen, die schattige Standorte lieben

Bei der Auswahl von Pflanzen für eine Grabstätte im Sommer ist es wichtig, den Standort zu berücksichtigen und Pflanzen auszuwählen, die an die spezifischen Lichtverhältnisse angepasst sind, um optimales Wachstum und Blüte zu gewährleisten. Welchen Standort eine Pflanze bevorzugt, kannst du beim Kauf an den Symbolen auf der Pflanzenbeschreibung erkennen.


b. Der Pflegeaufwand des Grabes

Bei der Auswahl der Pflanzen ist es auch wichtig zu berücksichtigen, wie viel Zeit und Aufwand du für die Grabpflege aufzuwenden bereit bist. Je nachdem, wie viel Zeit du investieren möchtest, kannst du die Pflanzenauswahl entsprechend anpassen.

Wenn du wenig Zeit für die Grabpflege hast, solltest du eher pflegeleichte Pflanzen wählen. Diese sind oft robust und benötigen nur wenig Aufmerksamkeit.
Beispiele für pflegeleichte Pflanzen sind Lavendel oder Ziergräser. Sie sind anspruchslos und können auch längere Trockenperioden gut überstehen. 

Wenn du hingegen öfter das Grab deiner Liebsten besuchst, kannst du auch anspruchsvollere Pflanzen wählen. Diese erfordern regelmäßiges Gießen, Düngen und gegebenenfalls auch den Rückschnitt von verwelkten Blüten oder abgestorbenen Teilen. Zu den pflegeintensiveren Pflanzen zählen beispielsweise Rosen oder Hortensien. Sie belohnen dich jedoch mit einer üppigen Blütenpracht und sind ein echter Blickfang auf dem Grab. 

Es ist auch wichtig zu bedenken, dass der Platz des Grabes generell zu unterschiedlich hohem Pflegeaufwand führen kann. Ein sonniger Standort benötigt beispielsweise mehr Wasser, da die Pflanzen dort schneller austrocknen. Ein schattiger Standort hingegen erfordert weniger Wasser, da das Licht hier weniger intensiv ist und die Verdunstung geringer ausfällt.



Die richtigen Pflanzen fürs Grab auswählen

Wenn du nun weißt, wie die Lichtverhältnisse am Grab sind und wieviel Zeit du für die Pflege hast, kannst du die passenden Pflanzen für die Grabgestaltung auswählen. So kannst du sicherstellen, dass deine Pflanzen gesund bleiben und dass das Grab über einen längeren Zeitraum hinweg schön aussieht.

a. Hitzebeständige Pflanzen für sonnige Grab-Standorte

Heiße Temperaturen können sich negativ auf das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen auswirken, daher solltest du für Sonnenlagen besonders widerstandsfähige Sorten wählen, die sonnige Standorte bevorzugen und nicht viel Bewässerung benötigen. Es gibt verschiedene Pflanzenarten, die viel Licht und Hitze vertragen. Hier können beispielsweise Sonnenblumen, Lavendel oder Geranien eine gute Wahl sein. Diese robusten Pflanzen sind in der Lage, auch intensiver Sonneneinstrahlung standzuhalten und bringen mit ihren prächtigen Blütenfarben und Formen eine fröhliche Atmosphäre auf das Grab. 

b. Dekorative Pflanzen für halbschattiger Gräber 

Halbschattige Standorte sind von Bäumen oder Bauwerken etwas beschattet. Hier kannst du auf Pflanzen zurückgreifen, die sowohl Sonne als auch etwas Schatten vertragen. Beispiele hierfür sind Stiefmütterchen, Fuchsien oder Fleißige Lieschen. Diese Pflanzen fühlen sich in teilweise schattigeren Bereichen wohl und bringen dennoch eine schöne bunte Farbvielfalt auf das Grab.

c. Grabbepflanzung für schattige Gräber

Die Bepflanzung von schattigen Gräbern erfordert eine gewisse Sorgfalt, da nicht alle Pflanzenarten gut im Schatten gedeihen. Für schattige Standorte, die kaum Sonneneinstrahlung erhalten, empfehlen sich Pflanzen, die sich an dunklere und kühlere Bedingungen anpassen und trotz des geringen Lichtangebots gedeihen können. Da schattige Bereiche oft feuchter sind, solltest du unbedingt darauf achten, dass die Pflanzen nicht zu viel Wasser erhalten, um Staunässe zu vermeiden.
 
Hier sind einige Pflanzen, die sich gut für die Grabbepflanzung in schattigen Bereichen eignen:
 
  • Efeu: Efeu ist eine hervorragende Wahl für schattige Gräber, da er im Schatten wächst und hängende Ranken hat, die eine schöne Optik bieten. 

  • Immergrüne Bodendecker: Es gibt verschiedene Arten von immergrünen Bodendeckern, die in schattigen Bereichen gedeihen können. Diese Pflanzen behalten auch im Winter ihre Blätter, was für eine attraktive Grabgestaltung sorgt. 

  • Farne: Farne sind eine weitere Option für schattige Gräber, da sie in feuchten, schattigen Umgebungen gut wachsen. 


d. Täglicher Besuch am Grab oder lieber doch nicht? 

Für alle 3 Standortvarianten gibt es Pflanzenarten, die sich am Grab als sehr pflegeintensiv erweisen können, während andere eher wenig Aufwand erfordern. Bei der Auswahl der Pflanzen ist es daher ratsam, dass du dir zudem über den Pflegeaufwand der einzelnen Pflanzen im Klaren bist.

Hier sind einige Beispiele: 

  • Rosen: Rosen sind sehr schöne und beliebte Grabbepflanzungen, erfordern jedoch eine mehr Aufmerksamkeit. Sie sollten regelmäßig gegossen werden und benötigen eine gute Düngung. Zusätzlich müssen abgestorbene Blüten entfernt und die Rosen im Herbst zurückgeschnitten werden. 

  • Lavendel: Lavendel ist eine Duftpflanze, die sonnige Standorte bevorzugt. Es ist eine relativ pflegearme Pflanze, die nur gelegentliches Gießen benötigt. Ein regelmäßiger Rückschnitt nach der Blüte fördert ihre Vitalität. 

  • Gräser: Es gibt verschiedene Grasarten, wie z.B. Federgras oder Ziergräser, die eine geringe Pflegeintensität aufweisen. Sie sind relativ anspruchslos und benötigen nur gelegentliche Bewässerung sowie einen jährlichen Rückschnitt im Frühjahr. 



  • Stiefmütterchen: Stiefmütterchen sind eine beliebte Grabbepflanzung. Sie vertragen auch schattige Standorte und blühen in verschiedenen Farben. Stiefmütterchen sollten regelmäßig gegossen und verblühte Blüten entfernt werden, um eine längere Blühzeit zu gewährleisten.

  • Immergrüne Pflanzen: Immergrüne Pflanzen wie Efeu oder Ilex sind eine gute Wahl für eine pflegearme Grabgestaltung. Sie benötigen nur gelegentliches Gießen und gegebenenfalls einen leichten Rückschnitt, um ihre Form zu erhalten. Es ist aber wichtig zu beachten, dass selbst pflegearme Pflanzen gelegentlich Aufmerksamkeit erfordern, um gesund und schön zu bleiben. Neben dem Gießen und Düngen der Pflanzen ist auch das Entfernen abgestorbener Blätter und Zweige eine grundlegende Pflegemaßnahme, die unabhängig von der Pflanzenart erforderlich ist. 


Der neue Trend: Pflegeleichte Grabgestaltung mit Sukkulenten

Zum Abschluss möchten wir dir noch einen neuen Trend vorstellen: 

Die Verwendung von Sukkulenten für die absolut pflegeleichte Gestaltung von Gräbern. Sukkulenten sind Pflanzen, die Wasserspeicherungsmechanismen in ihren Blättern, Stielen oder Wurzeln haben und daher extrem trockenheitsresistent sind. Sie eignen sich daher hervorragend für Gräber in Gebieten mit heißem Sommerwetter oder wenn man sich nicht regelmäßig um die Bewässerung kümmern kann

Die Gestaltung von Gräbern mit Sukkulenten hat mehrere Vorteile:

Erstens sind sie ästhetisch ansprechend und aufgrund ihrer verschiedenen Formen und Farben nett anzusehen. Zum Beispiel können niedrig wachsende Sukkulenten wie Sedum oder Echeveria zur Bildung eines dichten, teppichartigen Effekts verwendet werden. 

Zweitens sind Sukkulenten relativ pflegeleicht. Sie benötigen nur wenig Wasser und können längere Trockenperioden ohne Schaden überstehen. Dies macht sie zu einer idealen Wahl für Menschen, die sich nicht ständig um die Grabpflege kümmern können. Es ist lediglich wichtig, sie in den ersten Wochen nach Anpflanzung regelmäßig zu gießen, um die Wurzelbildung zu fördern. Danach kann die Bewässerung auf ein Minimum reduziert werden. 

Damit Sukkulenten optimal wachsen, sollten sie an einem sonnigen Standort gepflanzt werden, da sie viel Licht benötigen.
Sie sollten auch in gut durchlässige, sandige oder kiesige Böden gesetzt werden, um Staunässe zu vermeiden, da dies dazu führen könnte, dass die Wurzeln faulen.  Es ist auch wichtig, Unkrautwuchs um die Sukkulenten herum zu kontrollieren, um Konkurrenz um Nährstoffe und Wasser zu minimieren. Mit ihrer Trockenheitstoleranz, Vielfalt und Schönheit können sie dazu beitragen, dass das Grab lebendig und einladend aussieht, auch in den heißen Sommermonaten.



Die spezifischen Anforderungen der einzelnen Grabpflanzen auf einen Blick:

Grabpflanze

Optimaler Standort

Gieß- und Pflegebedarf

Lavendel

Sonnig

mäßig

Sonnenblumen

Sonnig

hoch

Geranien

Sonnig

hoch

Eisbegonie

Sonnig

mäßig

Flammendes Kätchen

Sonnig

mäßig

Feldthymian

Sonnig

mäßig

Fetthenne

Sonnig

wenig

Immergrün

Sonnig

mäßig

Hauswurz

Sonnig

wenig

Sedum

Sonnig

wenig

Echeveria

Sonnig

wenig

Rosen

Sonnig bis halbschattig

hoch

Efeu

Sonnig bis halbschattig

wenig

Ilex

Sonnig bis halbschattig

mäßig

Silberblatt

Sonnig bis halbschattig

mäßig

Stiefmütterchen

Sonnig bis halbschattig

hoch

Fleißiges Lieschen

Halbschattig

hoch

Fuchsien

Halbschattig

hoch

Hortensien

Halbschattig bis schattig

hoch

Purpurglöckchen

Halbschattig bis schattig

wenig

Scheinbeere

Schattig

wenig

Farne

Schattig

mäßig


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Autor: Gudrun
Mag. Gudrun Hofer

Von der Juristerei zur Wachszieherei - auf den ersten Blick nicht die naheliegendste berufliche Laufbahn. Als Ausgleich zur vielen rechtlichen Theorie suchte Gudrun ein handwerkliches Betätigungsfeld und fand in ihrem Schwiegervater, dem letzten Wachsziehermeister Österreichs, einen ganz besonderen Mentor in Sachen Kerzenherstellung. Seither verbindet sie ihre Liebe zu Kerzen mit ihrer Leidenschaft fürs Schreiben und lässt ihrer Kreativität beim Texten für Hofer-Kerzen freien Lauf.

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